Gewaltprävention

"Wir haben immer erwartet, dass man mit uns was tut, damit sich was ändert,
aber ich habe jetzt gelernt, dass wir für uns was tun müssen, damit wir was ändern.“
Andreas M.
Teilnehmer 2017
Anti-Gewalt-Training

Raus aus der Gewaltspirale

Das Angebot richtet sich an Personen, die wegen Straßengewalt auffällig wurden und im Rahmen einer Bewährungsauflage oder anderer gerichtlicher Weisungen ihre Aggressivität bearbeiten müssen.

Das Angebot richtet sich ebenfalls an Menschen, die (freiwillig)  aufgrund ihres Leidensdrucks das Training in Anspruch nehmen,  weil sie präventiv ihre Aggressivität bearbeiten möchten.

Voraussetzungen der Gewaltprävention

Voraussetzungen

  • die Teilnehmer gestehen ihre Tat ein
  • sofortige Beendigung gewalttätigen Handelns
  • die Teilnehmer haben die Bereitschaft zur Mitarbeit
Ziele der Gewaltprävention

Ziele

  • Nachhaltige Beendigung gewalttätigen Verhaltens
  • Sensibilisierung für eigene bisherige Verhaltensmuster
  • Erweiterung der Handlungskompetenzen im Hinblick auf soziales Verhalten (Verhalten kontrollieren, Provokationen bewältigen, Konflikte gewaltfrei lösen)

Häufig gestellte Fragen

zur Gewaltprävention

Personen, die wegen Straßengewalt auffällig wurden und im Rahmen einer Bewährungsauflage oder anderer gerichtlicher Weisungen ihre Aggressivität bearbeiten müssen. Sowie Personen, welche (freiwillig) aufgrund ihres Leidensdruckes das Training in Anspruch nehmen, weil sie präventiv ihre Aggressivität bearbeiten möchten.

Wir akzeptieren maximal 10 Teilnehmer pro Training.

Das Training wird jährlich angeboten mit bis zu zehn Teilnehmern. An 5 Abendterminen und an 5 Blockeinheiten an Wochenenden müssen sich die Teilnehmer mit ihrem Verhalten auseinander setzen.

Der Eigenanteil für das Anti-Gewalt-Training belauft sich auf 450 €.

Das Anti-Gewalt-Training wird von zwei speziell ausgebildeten Fachkräften durchgeführt.

Die Zielsetzungen und Inhalte sind angelehnt  an die Konzeption des Netzwerks Straffälligenhilfe Baden-Württemberg/Qualitätsgemeinschaft Gewaltprävention und Antigewaltkonzepte.

Gewalttherapeutische Einzelberatung

Gewalt darf keinen Platz haben!

Ergänzend zu gruppentherapeutischen Maßnahmen bietet die Bewährungs- und Straffälligenhilfe am Standort in Göppingen zusätzlich die Möglichkeit Beratungen für Personen, welche aus unterschiedlichen Gründen nicht an einer gruppentherapeutischen Maßnahme teilnehmen können.

Die Einzelberatung richtet sich an Menschen, die wegen häuslicher sowie Straßengewalt auffällig wurden. Zudem richtet sich das Angebot ebenfalls an Menschen, die freiwillig aufgrund ihres Leidensdrucks die Beratung besuchen möchten, weil sie präventiv ihre Aggresivität bearbeiten möchten.

Die Ziele und Inhalte sind denen der Gruppenarbeiten ähnlich und an die Konzeption des Netzwerkes Straffälligenhilfe Baden-Württemberg angelehnt.

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Häufig gestellte Fragen

Die meisten Fragen zur Einzelberatung

Männliche Personen die wegen häuslicher Gewalt und Straßengewaltdelikten auffällig wurden und/oder freiwillig teilnehmen möchten, weil sie ihre Aggressionen aufgrund eigenen Leidensdruckes präventiv bearbeiten wollen

  • Die Klienten gestehen ihre Tat ein
  • Sofortige Beendigung gewalttätigen Handelns
  • Die Klienten haben die Bereitschaft zur Mitarbeit

Nachhaltige Beendigung gewalttätigen Handelns.

Die definierten Ziele werden in verschiedenen Arbeits-Modulen erarbeitet:

  1. Position: Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Formen von Gewalt und Aggression.
  2. Kommunikation: Welche verschiedenen Kommunikationsmuster gibt es. Verbal/Nonverbal, Ich-Du-Botschaften, Körpersprache
  3. Emotion: Wie hängen bspw. Wut/Macht, Ohnmacht/Hilfslosigkeit/Sprachlosigkeit, Frustration, Entwicklung von Opferempathie zusammen.
  4. Konfrontation: Auseinandersetzung mit den eigenen Tathergängen, Rechtfertigungen/Relativierungen des Tatgeschens sowie der Folgen.

Die Arbeit der Einzelberatung ist vorausschauend ausgerichtet. Sie orientiert sich zielgerichtet auf zukünftige Handlungen. Zudem dient sie dazu sich selbst im Alltag wahrzunehmen, bisheriges Handeln im Bezug auf den Alltag zu verstehen. 

Zuständig für Gewaltprävention

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